Matten-Check: so findest Du die passende Yogamatte!

In letzter Zeit habe ich in einigen Foren die Frage gelesen, welche Yogamatten andere Leser empfehlen würden. Auch meine Yogaschüler fragen mich das manchmal, und auch ich selbst habe mich vor einiger Zeit in den Weiten des World Wide Web auf die Suche nach einer passenden neuen Yogamatte für mich gemacht. Daher möchte ich meine Überlegungen und Erfahrungen dazu heute mit Euch teilen. Denn vielleicht kommt diese Frage ja auch bei Euch irgendwann mal auf oder ist sogar gerade aktuell.

Eine neue Yogamatte muss her!

Eine Matte, die ausdrückt, wer ich bin. Ich mag diese einfarbigen Yogamatten nicht (dachte ich damals). Ich bin ein fröhlicher Mensch, ich liebe es bunt, das Leben und auch unsere Yogapraxis sind bunt und immer wieder anders. Ich wollte mich jedesmal daran erfreuen, wenn ich meine Matte auspacke und ich wollte, dass sie auch meinen Schülern etwas über mich aussagt – ja, alles ziemlich hohe und sehr unyogische Ansprüche! Kann eine einfache Yogamatte das alles überhaupt erfüllen?! Lasst euch vom Ausgang dieser kleinen Reise überraschen 🙂

Was ist mir an einer Yogamatte wichtig?

Diese Frage habe ich mir zuerst gestellt. Zudem habe ich im Internet endlos viele Tests und Vergleiche gelesen, aber im Endeffekt muss das ein jeder für sich selbst entscheiden.

Ich bin viel mit meiner Matte unterwegs, daher sollte sie leicht sein. Ich habe eine tolle Reisematte, aber die ist so dünn, dass mir manchmal die Knie wehtun. Also sollte meine „Daily-Yogamatte“ eine gewisse Dicke und Polsterung haben. Zudem sollte sie aus ökologischem Material hergestellt sein und vor allem nicht nach Gummi stinken (so eine Matte habe ich nämlich schon und darauf macht das Üben nicht wirklich Spaß…)

Auch Schurwolle kam für mich nicht in Frage, so eine Matte hatte ich auch schon. Aus diesem Material war meine erste Yogamatte und mittlerweile finde ich sie sehr rutschig. Vor allem vertrage ich den Hausstaub nicht, der sich darin ansammelt.

Und zu guter letzt GANZ wichtig: sie sollte rutschfest sein! Das habe ich für mich als oberstes Kriterium festgelegt, weil ich genau weiß, dass ich die Matte nicht benutze, wenn ich ständig darauf herum rutsche, egal wie schön sie ist. Denn, genau, da war eben noch der wichtige Punkt mit der Optik!

Wie soll also meine neue Matte aussehen?

Sie sollte eine bunte, leuchtende Offenbarung sein, ein Muster, ein Bild, etwas das meinen lebensfrohen und freundlichen Charakter widerspiegelt. Eine Matte, die mich schon allein wegen ihres Aussehens magisch auf sich zieht um zu üben. Und hier gibt es eine riesige Auswahl an verschiedenen Styles!

  • Mandalas (Yoga Design Lab)
  • indianische Designs (Magic Carpet),
  • die mit den Linien zur richtigen Ausrichtung drauf, fand ich auch sehr interessant (z.B. Yogistar)
  • Hersteller, bei denen man Matten sogar individuell gestalten kann (Yogamatic)!

Nur leider werden diese Matten meist nur im Ausland, teilweise sogar nur in Amerika verkauft und 50 Dollar nur für den Versand fand ich dann doch etwas unverhältnismäßig. Vor allem, da ich diese Matte vorher nicht anfassen oder ausprobieren kann! Das war eigentlich der größte Knackpunkt für mich, ich wollte keine Katze im Sack kaufen.

Für welche Matte habe ich mich schließlich entschieden?

Ich bin bei meiner alten Matte geblieben.

Sie ist langweilig, einfarbig, blau. Sie ist meine Reisematte und sehr dünn. Daher lege ich immer meine ganz alte, rutschige Matte unter, damit sie etwas besser gepolstert ist. Das hat mich bisher immer genervt und war auch ein Punkt, warum ich eine neue Matte wollte, aber so unpraktisch ist das eigentlich gar nicht…

mir war es im Endeffekt wichtiger eine Matte zu haben, mit der ich gut zurecht komme, als eine Matte, die super schick ist. Zudem konnte ich mich bei der Vielzahl an coolen Designs auch nicht für eines entscheiden. Was, wenn mir das flippige Muster in einem Jahr nicht mehr gefällt und meine sich ständig verändernden Vorlieben dann nicht mehr widerspiegelt?! Viel zu viel Tamtam nur wegen einer Yogamatte!

Aber: jetzt bin ich wieder zufrieden mit dem was ich habe, also hat sich die Suche am Ende doch gelohnt 🙂

Fazit:

überlege Dir, was Dir an einer Yogamatte wichtig ist!

Bist Du ein ähnlicher „Wald- und Wiesen-Yogi“ wie ich, der auch gerne mal draußen übt, dann sind es wohl vor allem Rutschfestigkeit, Robustheit und dass man sie reinigen kann. Gerne darf es als Yogi meist auch ein bisschen Öko sein, wir wollen unserem Körper und auch unserer Umwelt schließlich etwas Gutes tun.

Wenn diese Punkte auch auf Dich zutreffen, kann ich Dir wärmstens eine Matte von Manduka empfehlen!

Hier gibt es ganz viele verschiedene Variationen in toller Qualität, unterschiedlichen Dicken, Designs und Farben… hier wird sicher ein jeder fündig! Diese Empfehlung habe ich zudem in vielen Foren gelesen und von dieser Marke ist auch meine Reisematte, bei der ich letztendlich geblieben bin und die ich über alles liebe – und das ist mir mittlerweile wieder 1000x mehr wert als ein toller Style!

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This Article Has 2 Comments
  1. Wow toller Artikel, so habe ich das noch garnicht gesehen! Viele Grüße aus Berlin!

  2. Yogamatte sagt:

    Hervorragender Beitrag und einen wirklich schönen Blog hast du hier! Ich werde sicherlich öfter mal vorbeischauen! 🙂

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